kWh – die Energiemenge
Die Kapazität einer Batterie wird in Kilowattstunden angegeben. Sie lässt sich mit der Tankgrösse eines Verbrenners vergleichen: Sie gibt an, wie viel Energie gespeichert werden kann.
Reichweite, Batterie, Laden, Verbrauch, kW, kWh … Lernen Sie die wichtigsten Grundlagen einfach kennen, um ein Elektroauto zu verstehen, auszuwählen und im Alltag zu nutzen.
Diese Begriffe mögen technisch wirken, doch ihre Bedeutung ist einfach. Drei Begriffe reichen aus, um das Wesentliche zu verstehen.
Die Kapazität einer Batterie wird in Kilowattstunden angegeben. Sie lässt sich mit der Tankgrösse eines Verbrenners vergleichen: Sie gibt an, wie viel Energie gespeichert werden kann.
Kilowatt ist eine Einheit für Leistung. Beim Laden bezeichnet sie insbesondere die Leistung, die eine Ladestation bereitstellen und die ein Auto aufnehmen kann.
Dieser Wert gibt an, wie viel Energie für 100 Kilometer benötigt wird. Er ist das elektrische Gegenstück zu Litern pro 100 km.
Zu Hause, am Arbeitsplatz oder auf der Autobahn bleibt das Prinzip gleich: Energie wird in die Batterie übertragen. Unterschiede bestehen vor allem bei der verfügbaren Leistung und der Stromart.
Eine langsame Lösung, die sich vor allem zum Nachladen eignet oder wenn das Fahrzeug ausreichend lange abgestellt bleibt.
Die übliche Lösung zu Hause, am Arbeitsplatz und an vielen öffentlichen Ladestationen. Die maximale Leistung hängt insbesondere vom eingebauten Ladegerät des Fahrzeugs ab.
Vor allem für unterwegs und für lange Fahrten gedacht. Die Energie wird direkt in die Batterie übertragen, und das Kabel ist in der Regel fest an der Ladestation angebracht.
Die Ladestation gibt an, welche Leistung sie bereitstellen kann. Das Auto bestimmt dagegen, welche Leistung es in diesem Moment tatsächlich aufnehmen kann.
Diese Leistung kann je nach Fahrzeug, Ladezustand und Batterietemperatur variieren.
Bei niedrigem Ladezustand kann das Auto unter günstigen Bedingungen in der Regel eine hohe Leistung aufnehmen.
Während eines Teils des Ladevorgangs kann diese Leistung hoch bleiben. Anschliessend nimmt sie mit zunehmendem Ladezustand schrittweise ab.
Die letzten Prozent dauern in der Regel deutlich länger. Unter anderem deshalb geben Hersteller häufig eine Ladezeit für 10–80 % an.
Eine Batterie muss sich in einem geeigneten Temperaturbereich befinden, um eine hohe Leistung aufnehmen zu können. Bei Fahrzeugen mit dieser Funktion kann die Auswahl einer Schnellladestation im Navigationssystem dafür sorgen, dass die Batterie während der Fahrt auf die passende Temperatur gebracht wird.
In der Schweiz gibt es zahlreiche öffentliche Ladepunkte. Je nach Ladestation und verwendetem Dienst stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, um einen Ladevorgang zu starten und zu bezahlen.
Viele Dienste ermöglichen es, Ladestationen zu finden, bestimmte Informationen abzurufen und einen Ladevorgang über eine App zu starten.
Mit einem RFID-Chip lässt sich je nach den Roaming-Vereinbarungen des Anbieters auf verschiedene Ladenetze zugreifen.
An manchen Ladestationen ist auch eine Direktzahlung möglich, ohne vorher ein Abo abschliessen zu müssen.
Wenn Fahrzeug, Ladestation und Vertrag kompatibel sind, kann sich das Auto nach dem Anschliessen automatisch identifizieren.
Auf einer langen Fahrt wird das Laden einfach zu einer Etappe der Reise. Navigationssysteme und Routenplaner können ermitteln, wo und wie lange ein Halt sinnvoll ist.
Sie geben einfach an, wohin Sie fahren möchten.
Je nach System kann die Berechnung den Verbrauch, den Ladezustand, das Gelände, die Temperatur und die Lademöglichkeiten berücksichtigen.
Die Routenplanung kann passende Ladestationen, den geschätzten Ladezustand bei der Ankunft und die geeignete Ladedauer vorschlagen.
Der Umstieg auf ein Elektroauto verändert nicht nur das «Tanken». Auch verschiedene Fahreindrücke und Fahrgewohnheiten verändern sich.
Wenn das Auto langsamer wird, kann der Elektromotor einen Teil der Energie zurückgewinnen und in die Batterie zurückführen.
Bei Fahrzeugen mit dieser Funktion kann das Loslassen des Fahrpedals eine starke Verzögerung auslösen und je nach System das Auto bis zum vollständigen Stillstand abbremsen.
Ein Elektromotor kann sein Drehmoment sehr schnell bereitstellen. Das ermöglicht ein gleichmässiges, direktes Anfahren und Beschleunigen.
Ein Elektroauto benötigt insbesondere keinen Motorölwechsel, keine Zündkerzen und keine Abgasanlage. Reifen, Bremsen, Filter, Klimaanlage und weitere vom Hersteller vorgesehene Komponenten müssen jedoch weiterhin gewartet werden.
Die Motorfahrzeugsteuer unterscheidet sich von Kanton zu Kanton. Da sich allfällige Vergünstigungen, Befreiungen und Berechnungsmethoden ändern können, sollten die Bedingungen des jeweiligen Kantons geprüft werden.
Bei Kälte kann die Reichweite eines Elektroautos sinken. Eine kalte Batterie arbeitet weniger effizient. Zudem wird ein Teil der verfügbaren Energie zum Heizen des Innenraums und je nach Fahrzeug auch der Batterie selbst verwendet.
Wie stark die Reichweite sinkt, hängt insbesondere vom Fahrzeug, der Temperatur, der Art der Strecke, der Geschwindigkeit und der Nutzung der Heizung ab.
Das Wort «Frunk» setzt sich aus den englischen Wörtern front und trunk zusammen: Gemeint ist ein Kofferraum vorne.
Die Bauweise eines Elektroautos ermöglicht es manchen Herstellern, unter der Fronthaube Platz zu schaffen und als zusätzlichen Stauraum zu nutzen.
Das Volumen unterscheidet sich stark je nach Modell: Manche Fahrzeuge haben keinen Frunk, andere bieten einen vollwertigen Frontkofferraum.
Sie kennen nun die wichtigsten Grundlagen: Batteriekapazität, Verbrauch, Laden, Reichweite und Nutzung im Alltag. Bei Auto Elec Compare finden Sie diese Informationen zu den in der Schweiz verfügbaren Elektrofahrzeugen und können ihre Eigenschaften einfacher vergleichen.
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